Kammer der Tieraerztekammer

[Archiv] UPDATE: Priorisierung der systemrelevanten Berufsgruppen der Tierärztinnen und Tierärzte, Tiermedizinischen Fachangestellten und Tierpfleger bei der Impfstoffzuteilung.

UPDATE: Es liegen aktuellere Informationen vor. Einzelheiten finden sie hier.
 
Wir informierten Sie Mitte Dezember 2020 (Link zum Beitrag), dass die Tierärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe mit gemeinsamem Schreiben vom 14.12.2020 an das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV) herangetreten sind, um zu erwirken, dass oben genannte Berufsgruppen bei der laufenden Impfstoffverteilung in die Gruppe der vorrangig zu berücksichtigenden Empfänger aufgenommen werden.
 
Das MULNV nahm in dieser wichtigen Angelegenheit Kontakt mit dem für die Impfstoffzuteilung zuständige Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) auf.
 
Das MAGS führt in seiner Antwort aus, dass die Reihenfolge der Impfungen bzw. Impfgruppen nicht auf Landesebene, sondern bundesweit einheitlich durch die "Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung - CoronaImpfV)" des Bundesministeriums für Gesundheit vorgegeben werde. Aus diesem Grund könne eine Eingruppierung durch das MAGS für die Tierärzteschaft in Nordrhein-Westfalen nicht vorgenommen werden. Das MAGS spricht hier vom "[…] Personal der "kritischen Infrastruktur" […] (§ 4 [Ziffer] 4 CoronaImpfV) […]" Auf Bundesebene sei aber bislang ungeklärt, welche Berufsgruppen bzw. ob Tierärztinnen und Tierärzte hierunter fallen. Das MAGS macht deutlich, dass es insoweit keine Erwartung wecken möchte.
 

UPDATE, 11.02.2021: Zum 08.02.2021 trat die überarbeitete CoronaImpfV des Bundesministeriums für Gesundheit in Kraft, die für Angehörige der Tierärzteschaft keine Änderungen beinhaltet. Der Wortlaut der Verordnung ist nachfolgend verlinkt.

[1] § 4 Ziffer 4 CoronaImpfV in der bis 07.02.2021 geltenden Fassung. Seit dem 08.02.2021 finden Sie die zitierte Formulierung in § 4 Ziffer 5 CoronaImpfV.

 

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Informationen zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Nordrhein-Westfalen: Neue Beihilfe zur Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest (ASP):
Informationen zur Beihilfe bzw. - in Form weiterführender Links - zum freiwilliges Früherkennungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen zur Anerkennung als ASP-Statusbetrieb finden Sie auf der Homepage der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
 

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Übersicht der Bezugsquellen für Amtsblätter, öffentliche Bekanntmachungen, öffentliche Verlautbarungen, Pressemitteilungen und Corona-Informationsseiten der Kreise und kreisfreien Städte im Kammerbezirk Nordrhein.

Im Zusammenhang mit den verpflichtenden Maßnahmen zum Infektionsschutz bzw. zur Bekämpfung des Coronavirus gibt es verschiedene Vorgaben. Diese finden sich in Gesetzen und Verordnungswerken. In Nordrhein-Westfalen ist maßgeblich auf die "Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung - CoronaSchVO)" abzustellen, die fortlaufend aktualisiert wird.
 
In den Veröffentlichungen zur CoronaSchVO, die wir auf der Kammerhomepage bereitstellen, weisen wir regelmäßig darauf hin, dass die CoronaSchVO Kreisen und kreisfreien Städten unter bestimmten Voraussetzungen das Recht gibt, zusätzliche Maßnahmen anzuordnen, die über jene der Coronaschutzverordnung hinausgehen.
 

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[Archiv] Neue Coronaschutzverordnung ab 25.01.2021: Kein Lockdown für die Tierärzteschaft

Nach dem Wortlaut der "Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung - CoronaSchVO)" vom 07.01.2021 in der ab 25.01.2021 geltenden Fassung ist die tierärztliche Tätigkeit in Nordrhein-Westfalen weiterhin zulässig. Das heißt Tierarztpraxen und Kliniken können ihre Arbeit unter Berücksichtigung der bekannten Auflagen, wie zum Beispiel Wahrung des Mindestabstands, sonstige Maßnahmen zur Kontaktreduzierung, Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen, Umsetzung der Hygiene- und Infektionsschutzanforderungen pp., fortsetzen. Bei Durchführung ihrer Tätigkeit sollen die Angehörigen der Tierärzteschaft die jeweils aktuell geltenden Empfehlungen und Richtlinien des Robert-Koch-Instituts beachten.
 
Die wichtigsten Regelungen der vorbezeichneten CoronaSchVO sind folgende:
 

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