Kammer der Tieraerztekammer

Pilotstudie sucht Teilnehmer:innen (HKP-Mon): Erfassung von Antibiotikaeinsatz und -resistenzen bei Hunden, Katzen und Pferden mit Auswertungssystem

Der Antibiotikaeinsatz bei Tieren wird seit Jahren diskutiert. Bei Masttieren wird der Antibiotikaeinsatz bereits seit einigen Jahren systematisch erfasst. Gemäß EU-Tierarzneimittelverordnung wird es im Zuge der Umsetzung in nationales Recht auch eine zentrale Erfassung der Antibiotikaverbrauchsmengen für Pferde spätestens ab 2026 und für Hunde und Katzen ab 2029 geben.

Mit dem Projekt „HKP-Mon“ der Freien Universität Berlin, das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft finanziert wird und eine Projektlaufzeit von 2021 bis 2024 hat, soll dafür gesorgt werden, dass die Daten zum Antibiotikaeinsatz bei Hunden, Katzen und Pferden ohne großen Aufwand und unbürokratisch von Tierarztpraxen in ein Softwaresystem übertragen werden können. Die Studie wird vom bpt unterstützt (Pressemitteilung).

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[ARCHIV] Coronaschutz: Was Arbeitgeber:innen ab 24.11.2021 beachten müssen.

Die Beitragsreihe "Coronaschutz: Was Arbeitgeber:innen ab 24.11.2021 beachten müssen." wurde am 20.03.2022 geschlossen. Informationen zu den Coronaschutzregeln für Tierärztinnen und Tierärzte, die seit dem 20.03.2022 gelten, finden Sie unter der neuen Beitragsreihe "Coronaschutz: Was ist seit dem 20.03.2022 zu beachten?"
 

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Corona-Impfungen durch Tierärztinnen und Tierärzte sind bald möglich: Gesetz in Kraft getreten.

UPDATE 23.05.2022: Die BTK aktualisierte am 26.04.2022 ihr Informationsblatt "Impfen durch Tierärzt:innen": Im Wesentlich gelten die Informationen, welche wir in unserem Beitrag vom 07.03.2022 zusammenfassen: D. h. nach Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums werde unverändert daran gearbeitet, die rechtlichen Grundlagen für die Durchführung von Corona-Schutzimpfungen durch Tierärzt:innen in eigener Praxis zu schaffen. Insbesondere erfordere dies die Anpassung der Coronavirus-Impfverordnung. Allerdings werde wohl nicht mehr an dem ursprünglichen Umsetzungsziel (Ende April 2022) festgehalten.

Zum genauen Wortlaut des im Informationsblatt geänderten Abschnitts: "[…] Das BMG arbeitet laut eigener Aussage weiterhin mit Hochdruck an der geplanten Änderung der CoronavirusImpfverordnung zur Einbindung der Tierärztinnen und Tierärzte als eigenständige Leistungserbringer in die COVID-19-Impfkampagne. Leider kann auch aufgrund noch zu klärender Fragen zur DIM-Anbindung kein Zeitplan genannt werden. […]"

Wir informieren Sie unverzüglich, sobald aktuelle Entwicklungen eintreten.

UPDATE 07.03.2022: Die BTK aktualisierte am 04.03.2022 ihr Informationsblatt "Impfen durch Tierärzt:innen": "[…] Tierärzt:innen können zurzeit nur die Ärzteschaft in externen mobilen Einheiten, Arztpraxen und Impfzentren unterstützen. Es ist vom BMG [Bundesministerium für Gesundheit] geplant, auch die Impfung in Tierarztpraxen möglich zu machen. Hierfür fehlen derzeit jedoch noch entsprechende (technische) Voraussetzungen wie z.B. Software-Tools. Außerdem ist es zwingend notwendig, logistische, personelle, haftungsrechtliche und abrechnungstechnische Details zu klären, um die geplanten Schutzimpfungen zu ermöglichen.

Aus dem BMG haben wir aber diese Informationen, die sich mit unserer Einschätzung decken, erhalten: Im Zuge der Umsetzung der Impfmöglichkeit der Tierärzt:innen nach § 20b Abs. 1 IfSG in eigener Praxis sind neben der verpflichtenden Schulung weitere Voraussetzungen seitens des Bundesgesetzgebers für einen rechtssicheren, komplikationslosen Ablauf zu schaffen. Zu diesen gehören unter anderem auch die Anpassung/Überarbeitung bestehender Verordnungen (insbesondere der Coronavirus-Impfverordnung) sowie damit zusammenhängender Verwaltungsanweisungen. Bisher gibt es keinen Entwurf einer solchen Verordnung. Nach Aussage des BMG wurden die Apotheken vorgezogen, da diese bereits an der DIM angeschlossen sind.

Eine Anbindung der Tierärzt:innen über die HITier ist in der Vorbereitung, und kann hoffentlich bis Ende April erfolgen. Das BMG plant im März auch die fehlende Verordnung für die Impfung durch Tierärzt:innen in eigener Praxis auf den Weg zu bringen, so dass hoffentlich noch im April auch in eigener Praxis geimpft werden kann. […]"

Weitere Einzelheiten wollen Sie bitte dem vorbezeichneten Informationsblatt entnehmen.

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Dankesschreiben der Präsidentin: Spendenaufruf: Hochwasserkatastrophe - Tierärzte helfen!

Dankesschreiben der Präsidentin der Tierärztekammer Nordrhein