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Durchführung des Arbeitszeitgesetzes im Pandemiefall | Bezirksregierung Köln und Düsseldorf

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Auszug

"Ausnahmebewilligung zur Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gemäß § 15 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) aus Anlass der Ausbreitung des Corona-Virus (SARS CoV-2) sowie der dadurch hervorgerufenen Erkrankung COVID-19 in Deutschland.

[...]

Allgemeinverfügung:
 
A. Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus (SARS CoV-2) gelten bis zum 19. April 2020 folgende Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz (ArbZG):I. Abweichend von § 9 Abs. 1 ArbZG dürfen an Sonn- und Feiertagen Personen mit folgenden Tätigkeiten beschäftigt werden:

[...]

II Abweichend von § 3 ArbZG dürfen bei den unter I. genannten Tätigkeiten sowie

[...]

g.   in der Landwirtschaft und in der Tierhaltung sowie in Einrichtungen zur Behandlung und Pflege von Tieren,
 
Personen – soweit erforderlich – werktäglich über acht Stunden, nicht jedoch über 12 Stunden beschäftigt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass
     -die wöchentliche Arbeitszeit von 60 Stunden nicht überschritten wird.
     -die Arbeitszeit 48 Stunden wöchentlich im Durchschnitt von 6 Kalendermonaten oder 24 Wochen nicht überschritten
      wird (§ 15 Abs. 4 ArbZG)."
 
Die vollständige Ausnahmebewilligung finden Sie unter nachfolgenden Links: